Wir über uns

Die Demokratie ist nur lebensfähig, wenn der Einzelne bereit ist, für das Ganze Verantwortung zu übernehmen. Stifter geben ein Beispiel für verantwortliches Handeln im demokratischen Staat.

Richard von Weizsäcker

Ein Zeichen sozialer Hilfsbereitschaft

Staat und Gemeinde schaffen es nicht allein, soziale Probleme zu lösen. Bürgerinnen und Bürger sind daher aufgerufen, durch eigenes Engagement mit Rat, Tat und Geld mitzuhelfen.

Susanne und Herbert StarkUm ein Beispiel für soziales Handeln zu geben, brachte das Bauunternehmer-Ehepaar Susanne und Herbert Stark (Foto) in den Jahren 2001 und 2002 als Grundstock für die Germeringer Sozialstiftung 150.000 Deutsche Mark auf. Sie setzten damit ein Zeichen für Bürgersinn, Gemeinwohl und soziale Hilfsbereitschaft. Die Stadt Germering unterstützte die Initiative bis 2002 mit ebenfalls 150.000 DM.

Bis zum Frühjahr 2012 haben 147 Bürgerinnen und Bürger und in Germering ansässige oder tätige Unternehmen der Germeringer Sozialstiftung zugestiftet, so dass die Zahl der Stifter auf 150 angewachsen ist. Die Germeringer Sozialstiftung verwaltet für sich, für die nach ihrer Stifterin benannte Unterstiftung Mathilde-Rank-Stiftung und für die nach ihren Stiftern benannte Gretel-und-Karl-Walcher-Stiftung ein Stiftungskapital von rund 1,153 Millionen Euro (Germeringer Sozialstiftung rund 430.000 Euro, Mathilde-Rank-Stiftung rund 240.000 Euro und Gretel-und-Karl-Walcher-Stiftung rund 483.000 Euro). Seit Januar 2013 verwaltet die Germeringer Sozialstiftung treuhänderisch auch die Hildegard-Kestel-Stiftung mit einem Stiftungskapital von rund zwei Millionen Euro, bestehend aus Immobilien und Wertpapieren, deren Zinserträge der Jugend- und Altenhilfe zugute kommen. Im Juni 2014 kam eine weitere Unterstiftung dazu, die Max-und-Gabriele-Strobl-Stiftung. Ihr Ziel ist, ein Hospiz in Germering zu schaffen und eine ambulante Hospiz-Versorgung zu unterstützen.

Die Germeringer Sozialstiftung ist nach ihrer von der Regierung von Oberbayern als Stiftungsaufsichtsbehörde am 5. Juli 2001 genehmigten Satzung eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit dem Sitz in Germering. Sie ist vom Finanzamt Fürstenfeldbruck als gemeinnützig anerkannt und daher berechtigt, steuerlich wirksame Spendenbestätigungen auszustellen.

Die Germeringer Sozialstiftung ist überparteilich und überkonfessionell.

Stifter werden!

Zweck der Germeringer Sozialstiftung

Die Germeringer Sozialstiftung will in Not geratenen Germeringer Bürgerinnen und Bürgern helfen, besonders Kindern, Jugendlichen, Alleinerziehenden und Senioren. Sie fördert soziale Aktivitäten und Projekte in Germering mit Zuschüssen zu den von den Trägern glaubhaft gemachten notwendigen Aufwendungen. Dasselbe gilt für die Mathilde-Rank-Stiftung. Die Unterstiftung Gretel-und-Karl-Walcher-Stiftung unterstützt hilfebedürftige Personen im Sinn des § 53 der Abgabenordnung in Germering.

Zu Anträgen auf Unterstützung an die Germeringer Sozialstiftung siehe Förderungen und Aktionen.

Die Germeringer Sozialstiftung hilft mit den Erträgen aus ihrem Stiftungskapital

Wer die Germeringer Sozialstiftung und damit hilfebedürftige Menschen in unserer Stadt unterstützen will, kann der Sozialstiftung zustiften und so Stifterin oder Stifter werden. Oder er kann der Germeringer Sozialstiftung eine Spende überweisen. Wie geht das, und was ist der Unterschied zwischen (Zu-)Stiftung und Spende? Das erfahren Sie unter Stiften und spenden.

Alle Gelder sind bei örtlichen Banken gewinnbringend und risikolos angelegt. Wie im Stiftungsrecht vorgeschrieben, gibt die Stiftung nur die Erträge (Zinsen) aus dem Stiftungskapital und ihr gespendete Gelder für Förderzwecke und zur Deckung der (sehr geringen) Verwaltungskosten aus. Das Stiftungskapital bleibt ewig unangetastet.

Logo

Das Logo der Germeringer Sozialstiftung schuf die in Germering geborene und nun in München lebende Grafikerin Eva Gotthart; sie schenkte es der Stiftung.